USI-Klettersteigspass in den Karnischen Alpen
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- Geschrieben von Stefan Hofer
Da das Wetter zum ursprünglichen Termin Ende Juni nicht optimal für eine Klettersteigbegehung war, mussten wir auf den Ersatztermin Anfang Juli ausweichen, wo zwei herrliche Bergsporttage auf sich warten ließen.
Die Einführung fand am Samstag am Felsentor in der Mauthner Klamm statt. Dort wurden grundlegende Dinge erklärt sowie Technik geschult. Danach ging es nach Oberdrauburg in die Pirknerklamm, einem nicht allzu schweren Schluchtklettersteig, der vor allem durch die Seilbrücken und die Vielzahl an gesicherten Blöcken entlang der tosenden Fluten, das Klettersteigerlebnis einzigartig macht.
Am Sonntag wartete auf uns eine anspruchsvolle und recht lange Tour auf den Cellon bei strahlend blauem Himmel. Ausgangspunkt war der Plöckenpass. Eine kurze Wanderung brachte uns zum Einstieg des Oberst Gressel Gedenkweges (Schwierigkeit C) – die optimale Alternative zum Cellonstollen. Über kompakte, vom Wasser geformte Platten gelangten wir auf die Cellonschulter. Von dort aus folgten wir den ca. 20 minütigen Wanderweg bis wir schließlich beim Einstieg des Weges ohne Grenzen (Senza Confini) angelangten.
Entlang der österreichisch-italienischen Grenze erwartete uns ein exponierter, kraftraubender und sehr abwechslungsreicher Klettersteig. Nach einer ausgiebigen Pause am Gipfel des Cellons, ging es wieder talwärts.
Herzlichen Dank an alle Teilnehmer für diese unvergesslichen Tage am Berg.
Berg Heil
Stefan







